Natur und Musik
In der Verbindung von Natur und Musik entstehen besondere Erfahrungsräume, in denen äußere und innere Wahrnehmung aufeinandertreffen. Beide Bereiche sprechen Sinne, Emotionen und Körper gleichermaßen an und eröffnen Zugänge, die über Sprache hinausgehen.
In diesen Angeboten fließen Elemente aus der Ökosystemik (nach Astrid Habiba Kreszmeier) und der Musiktherapie zusammen. Natur wird dabei nicht Kulisse, sondern aktiver Bestandteil des Erlebens: Geräusche, Rhythmen, Materialien und Stimmungen der Umgebung werden in kreative und achtsame Prozesse eingebunden.
Diese Form der Arbeit eignet sich besonders für Menschen und Gruppen, die sich auf neue Weise mit sich selbst, mit anderen und mit ihrer Umwelt verbinden möchten. Sie schafft Räume für Entschleunigung, Wahrnehmung und persönliche Entwicklung – getragen von fachlicher Erfahrung und einem ganzheitlichen Ansatz.
Musiktherapie
… ist die gezielte Verwendung von Musik im Rahmen eines professionell begleiteten und gestalteten therapeutischen Prozesses.
Spezifisch dabei ist, dass Musik Menschen in allen Lebensaltern über einen präverbalen, emotionsbetonten Zugang erreichen kann.
Sie ermöglicht dadurch mit bislang unentdeckten Anteilen in Beziehung zu treten, mit Hindernissen umzugehen und Traumata aufzuarbeiten.
In der Musiktherapie sind weder musikalische Vorkenntnisse nötig, noch werden musikalische Ziele verfolgt.
Lern- und Erfahrungsräume
Ganzheitliche Angebote zu Natur und Musik, die dich in Verbindung zu dir selbst und zur Umwelt bringen.
Audiobeispiele aus der Musiktherapie
Wutmusik: Trommeln mit einem 9-jährigen Jungen aus Tschetschenien, der zur Zeit der Aufnahme gerade 1 Jahr in Deutschland war
Dialog mit Flöte und Stimme: Kontaktaufnahme mit einem hörbeeinträchtigten Kind
Bilder vertonen – Foto eines Eisbergs: Gruppenimprovisation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 10- und 11 jährigen Mädchen
Musikalische Improvisation im Freien mit Erwachsenen: Was nimmst du in dir und um dich herum war?
Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit.
Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.
Christian Morgenstern